2012- blu-ray

 

 Hurra!  Wir leben noch!

Aus aktuellem Anlass. Unser Spielbergle aus Sindelfingen, Roland Emmerich, schwebte immer ein Film über den Einschlag eines Asteroiden und der daraus folgende Katastrophe vor. Doch nach „Deep Impact“ (1998) und “Armageddon” (1998) war das wohl doch nicht so eine gute Idee. Und obwohl er 1996 mit „Independence Day“ schon Maßstäbe im Katastrophenfilm setze, ließ er 2004 den Klimawandelschinken „The Day After Tomorrow“ folgen. Aber es reichte ihm immer noch nicht. Irgendwie müsste er doch die Erde in Klump und Asche legen können. Und das hat er mit 2012 getan. Typisch Emmerich.

2009 entdecken Wissenschaftler einen starken Temperaturanstieg der Erdkruste. Demnach wird die Erdkruste instabil. Erdbeben, Vulkanausbrüche und Tsunamis werden die Folge sein.

Der erfolglose Schriftsteller Jackson Curtis lebt in Trennung von Frau und Kindern und arbeitet als Chauffeur für den russischen Milliardär Yuri Karpow. Eher durch Zufall erfährt er vom möglichen Weltuntergang und versucht mit allen Mitteln seine Kinder und Exfrau zu retten. Denn irgendwo in China baut die Regierung gigantische Schiffe. Die letzte Zuflucht der Menschheit. Doch wie kommt man mal eben nach China und sichert sich einen Platz auf der Arche wenn das Ticket eine Milliarde Euro kostet? Pro Person!

Teaser:

Trailer:

Kleiner Einblick:

Roland Emmerich orientiert sich nahe an der realen Gegenwart. Ein schwarzer Präsident, eine Frau als deutsches Staatsoberhaupt und einen kalifornischen Gouverneur der aussieht wie Arnold Schwarzenegger.

Alles sauber erzählt, handwerklich perfekt und durch die Bank solide schauspielerische Leistungen. Auch wenn der eigentliche Star des Filmes die Katastrophen und Effekte sind, kann man Roland keine vernachlässigte Story nachsagen. Auf Figuren und Schicksale hat Emmerich immer großen Wert gelegt. So auch hier. Und obwohl es in „2012“ viele Charaktere und Einzelschicksale gibt wirkt keine Figur und kein Erzählstrang überflüssig. Denn alle Fäden laufen zusammen.

Szenenfotos:

Die erste dreiviertel Stunde fällt nicht mal ein Spatz vom Baum, doch dann bricht die Hölle los. Ganze Städte und Landschaften versinken im Erdboden, Erdplatten brechen und rutschen ins Meer, Berge explodieren. Übertreibungen an der Grenze zur Physik. Mehr geht nicht. Emmerich fährt in “2012″ alles auf was es an Katastrophen geben kann. Und das alles hat man auch so noch nicht gesehen. Sein Ideenreichtum sprengt alles Vorstellbare.

2,5 stunden höchste Spannung und beste Unterhaltung.

Einzig die versöhnliche „alles wird gut und so schlimm war es ja nun doch nicht“ Stimmung am Schluss muss man nicht mögen. Aber auch das typisch Emmerich.

Es gibt so viele Details zu entdecken das einmal anschauen eigentlich nicht ausreicht. Und aufgrund dessen sei dir die Blu-ray empfohlen. Du wirst es nicht bereuen.

2012 (2009)

Regie: Roland Emmerich

 

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